26. Oktober 2013

Amerikanische Chiropraktik & Osteopathie.

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Die Amerikanische Chiropraktik löst Blockaden und Subluxationen der Wirbelsäule, damit das Nervensystem wieder uneingeschränkt arbeiten und der Körper ins Gleichgewicht kommen kann.

Die Wirbelsäule schützt das Rückenmark, die Verlängerung des Gehirns. Zwischen den Wirbeln treten Nerven aus, die aus dem Rückenmark stammen und wechselseitig Gehirn und Körper mit Informationen versorgen. An dieser Stelle können sich die sehr differenzierten Strukturen (Knochen, Muskeln, Sehnen,…) dergestalt verändern, dass die Informationsübertragung gestört sein kann und krankhafte Prozesse begünstigt werden (man nennt dies Vertebralen Subluxations-Komplex (Text englisch)). Diese Annahme ist für die Chiropraktik grundlegend.

Fehler in der Informationsübermittlung kennen wir alle beispielsweise vom Telefonieren: kommt es zu Verbindungsproblemen, dann bekommt man nur die Hälfte mit oder hören manchmal auch Fremde in der Leitung. Plastisch gesehen kann man sich die Folgen eines subluxierten Wirbels so vorstellen: eigentlich funktioniert alles, aber.

Diese Störungen können unauffällig über Jahre und Jahrzehnte bestehen oder akute Probleme bereiten – nicht nur in Form von Rückenschmerzen oder Ischialgien. Da der Körper von hier mit Informationen versorgt wird, können sie aus chiropraktischer Sicht auch Probleme auch im ganzen Körper zeitigen. Diese Subluxationen können sich nach den gängigen Theorien auch selbständig aufrecht erhalten. Deshalb wird in der Regel eine Behandlungsserie empfohlen.

Durch eine ausführliche Untersuchung wird festgestellt, in welchem Segment der Wirbelsäule oder der Gelenke eine Subluxation zu finden ist. Es kann nun mit einem gezielten Impuls wieder in seine Originalstellung zurück justiert werden. Dabei kann es zum charakteristischen Knacken kommen – muss es aber nicht.

Das Nervensystem kann nach der Justierung wieder ungestört arbeiten. Dies ist das eigentliche Ziel der Amerikanischen Chiropraktik und Osteopathie. Ein ungestört arbeitendes Nervensystem, das sie wieder »ins Spiel bringt« und ihr volles Potential entfalten lässt. Beabsichtigte Nebenwirkungen der chiropraktischen/osteopathischen Behandlung können weniger Schmerzen, mehr Bewegungsfreiheit und Lebensfreude sein. Der Körper wird nach chiropraktischer Überzeugung durch die »Entstörung« zu vermehrter Selbstheilung befähigt und kann sich den Anforderungen des Alltags besser anpassen.

Die Amerikanische Chiropraktik arbeitet im Gegensatz zur landläufig berühmt-berüchtigten »Knochenbrecherei« und dem »Einrenken« gezielt, ohne großen Krafteinsatz und ohne das jeweilige Gelenk zu überdehnen. In der Praxis benutze ich neben dem Chiropractic Adjustment Tool einen Drop-Table zur schonenden Justierung. Ich arbeite »Low-Force«, also besonders schonend.

Amerikanische Chiropraktik und Osteopathie kann in der Regel mit anderen Therapieverfahren verknüpft werden. Sinnvoll ist die Verbindung mit Physiotherapie bei ihrem gewohnten Physiotherapeuten. Falls sie keinen »haben« sollten, empfehle ich gerne jemanden.

Amerikanische Chiropraktik und Osteopathie sind zwei der klassischen komplementären Therapieverfahren, welche in anderen Ländern bereits seit Jahrzehnten etabliert sind, das in der Regel an Universitäten gelehrt wird und an der Schnittstelle von Orthopädie, Neurologie und Komplementärmedizin über eine breite Forschungs- und Datenlage verfügt.

Lesen Sie ausführliche Informationen auch hier: hpO – Berufsverband für heilkundlich praktizierte Ostempathie und  Bund Deutscher Chiropraktiker.

Fun fact: Der Begriff Chiropraktik bedeutet übersetzt soviel wie »mit den Händen getan«.

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Bitte beachten Sie, dass Chiropraktik und Osteopathie in Deutschland schulmedizinisch nicht offiziell anerkannte Verfahren der Komplementärmedizin sind.